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Meine letzte Woche Elternzeit

Heute ist der 11.10.2016 und ich bin seit mittlerweile 7 Monaten daheim mit meiner Tochter, die heute 8 Monate und 5 Tage alt geworden ist. Es war eine schøne, spannende, entspannende, ab und zu schlaflose, ermuedende, freudige, lebendige, mutige und ereignisreiche Zeit. Sicher gibts da noch mehr treffende Begriffe. Ich werde diese Zeit niemals vergessen und kann jedem empfehlen, ob Weibchen oder Maennchen, in Elternzeit zu gehen. Es war beeindruckend die kleine Merle aufwachsen zu sehen und ich bin stolz alles bis ins letzte Detail miterlebt zu haben. Jetzt ist aber meine Frau dran. Ich glaube das wichtigste Ereignis in den letzen Tage war, dass Merle sich am Samstag, den 8.10.2016 ploetzlich hingesetzt hat. Einfach so und ohne Vorwarnung. Aber dabei ist es nicht geblieben. Ploetzlich legt sie sich hin und schiebt sich nach vorn. Ein bisschen krabbeln war da aber auch dabei. Ich weiss nicht warum, aber irgendwie loeste das in mir Begeisterung aus. Bis ich merkte wo sie hinkrabbeln wollte, denn sie griff nach dem Trinknapf der Kratze und riss ihn um. Kein Problem, kurz gewischt und weg war das Wasser. Danach ging sie auf das Katzenfutter los und dann habe ich blitzschnell reagiert und den Napf auf den Tisch gestellt. Oh man, das kann ja heiter werden. Am gleichen Tag, also auch schon ein bisschen vorher, habe ich noch viele Gefahrenzonen beseitigt, aber lang nicht alle. Meinen Sohn habe ich zum Aufraeumen verdonnert und wie ein guter Vater so ist, ihm dabei geholfen. Das Laufgitter habe ich vergroessert. Ich glaube das wird noch von Nutzen sein, trotzdem lasse ich die Knutschkugel ab und zu mal aus dem Kaefig um die Gegend zu erkunden und Papa bei seinen Aktivitaeten zu stoeren. Seit dem Krabbeln wird mir erstmal klar, dass sie ja jetzt machen kann was sie will. Endlich kann sie alles anfassen und angucken und in den Mund stecken, was sie sonst nur im Liegen sehen konnte. Das ist fuer sie super spannend und fuer die Eltern super anstrengend. Aber ich muss sagen, zum Glueck ubernimmt meine Frau jetzt. Das ist auch ganz gut. Bei mir waere die Kleine nur in Gefahr denke ich, mir fehlt da einfach das Muttergen, ich bin nicht so vorausschauend. Ich kann nur eine Sache und ich habe in dieser Elternzeit von meinen taeglichen kleinen Projekten gelebt, das war meine Motivation und es hat super funktioniert. Ich habe ein grosses Stueck Zaun, die Schaukel und ein Fenster gestrichen, zahlreiche kleine Reparaturen am Haus gemacht, immer schoen aufgeraeumt, den Blog geschrieben, die Merle gefuettert und bespielt. Es gab immer was zu tun, aber ohne diese vielen kleinen Projekte auf meiner Liste waere ich geistig unterfordert gewesen. Ich staune zudem wie viel man neben Arbeit und Kindern einfach nicht schafft. Das ist einerseits frustrierend aber gleichzeitig entspannt es einen, denn man merkt, dass es ja gar nicht so wichtig ist. Ich glaube das nehme ich aus der Elternzeit und dem Eltern sein mit. Es gibt wichtigere und schoenere Dinge als Arbeit, Haus oder Eigentum und vor allem Geld. Nichts davon kann einen so gluecklich machen wie eigene Kinder, und Freunde und Familie. Vielen Dank, dass ihr dabei wart und mich motiviert habt diesen Blog fertig zu stellen. Ich hoffe ich konnte Euch von der Elternzeit ueberzeugen und vielleicht auch ein paar Gute Tips fuer den Alltag mit dem Baby geben. Liebe Gruesse aus Norwegen und alles Gute fuer euch. Ich haenge noch ein paar abschliessende Bilder an!

11.10.16 15:38

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